Zen-Impuls der Woche

42. Woche

GELASSENHEIT UND VERTRAUEN

Wer spürt nicht hin und wieder den Wunsch, das eigene Leben von Grund auf spirituell auszurichten. Dafür ist es nie zu spät, aber auch nie zu früh. Wir brauchen den Weg nur bewusst zu gehen, Schritt für Schritt. Aus diesem tiefen Verlangen erwächst die Kraft, unsere Meditation verbindlich zu praktizieren und zur Entfaltung zu bringen. Wenn wir einmal die Sicherheit in uns gefunden haben, dass wir, was auch immer im Leben geschieht, dem Weg und der Praxis treu bleiben, so verleiht uns das Gelassenheit und Vertrauen.

41. Woche

LEBE DEIN LEBEN

Wer ständig unzufrieden ist, hat zwei Möglichkeiten das zu ändern: Es gibt ´ne Menge Leute, die dir sagen möchten, wie du dein Leben leben solltest. Aber sei vorsichtig! Guter Rat muss nicht teuer sein. – Oder: Anstatt dir andauernd zu wünschen, woanders zu sein und etwas anderes zu tun, suchst du die Antwort in dir selbst. Doch mach zuerst das, was jetzt erledigt werden muss. Dann setz dich auf dein Kissen und höre auf dein Herz. Alles andere ist überflüssig.

40. Woche

ÜBUNG MACHT DEN MEISTER

Nur im zeitlosen Augenblick können wir uns jenem intuitiven, stillen Erkennen der Wahrheit nähern. Wenn wir den Geist beruhigt und gesammelt haben, wird uns vieles klarer. Wir durchschauen das Entstehen und Vergehen – und auch, wie wir uns dazu verhalten. Wir finden heraus, was unser Herz verschließt und wie wir es öffnen können. Dieser Weg – die Einsichts-Meditation – ist zwar einfach, aber keineswegs leicht. Doch: Übung macht den Meister!

39. Woche

FREI DURCH SANFTE DISZIPLIN

Solange du von Wünschen und Gefühlen beherrscht wirst, fällt es dir schwer, einen klaren Kopf zu bewahren. Eine der großen Kräfte und Stärken des Geistes, die wir als Gegengewicht zu den Begierden nutzen können, ist die Selbsteinschränkung. Wenn du diesen Weg einschlägst, wirst du die enge Beziehung von Selbsteinschränkung und Freiheit erkennen und dich schließlich auf „eine sanfte Art von Disziplin“ selbst befreien.

38. Woche

GIB NIEMALS AUF

Möglicherweise hast du im Moment das Gefühl, dass dein Zen keine Fortschritte macht und überhaupt . . .  Gib bloß nicht auf – niemals. Alles, was deinen Weg blockiert, ist vielleicht nur die Idee, stecken zu bleiben. Lass diese Vorstellung los, praktiziere weiter und du wirst sehen, die Hindernisse lösen sich in Luft auf und du kannst ungehindert weitermachen. Meistens folgen auf große Zweifel ebenso große Fortschritte.

37. Woche

DAS GEHEIMNIS DES ZAZEN

Zazen ist natürlich und einfach,
wie jede alltägliche Handlung
(essen, trinken, wach sein, schlafen, …).
Ohne Anstrengung. Bewusst. Absichtslos.
Einfach nur sitzen. Einfach nur sein.

von Britta Averbrock

36. Woche

SEI DAS MEER

Einatmen, Ausatmen
Ebbe, Flut
Sonne, Mond
Tag, Nacht

Mehr ist es nicht.
Sei die Welle!
Sei das Meer!                       von Britta Averbrock

35. Woche

BLEIB AUTHENTISCH

Es ist nicht Ok, wenn du dir Mühe gibst, nett und tugendhaft zu sein, ohne dass du dich wirklich so fühlst. Die Welt hat genug Heuchler. Bleibe authentisch, Zen wird auf dich aufpassen. Folge nur deinem Atem. Beobachte, wie dein Bauch sich hebt und senkt. Zu einfach? Aber das ist das Geheimnis!

34. Woche

MACH KLAR SCHIFF

Wenn dein Kopf voller Wünsche und Vorstellungen ist, hast du keinen Durchblick. Zen erscheint dir dann viel zu verwirrend. Aber das ist nicht so., Wir sind es nur nicht gewohnt, mit solcher Einfachheit umzugehen. Also räum deinen Geist auf, mach „klar Schiff“!

33. Woche

BRING LEBEN IN DIE BUDE

Wenn dein Heim dein ganzer Stolz ist, dein wichtigster Besitz, lass es nicht zu deinem Gefängnis werden. Stelle dir vor, es wäre nur eine Herberge, in der du zufällig Tag für Tag wohnst und wo sich hin und wieder Freunde und auch Fremde begegnen. Bring Leben in die Bude!